Über mich

Wer steckt dahinter?

Ich bin Stefan Szych, Jahrgang 1965, katholisch, verheiratet, zwei Kinder, Journalist, Freimaurer und initiierter Mann. Nach einem typisch katholischen Lebenslauf (sonntäglicher Gottesdienstbesuch, Erstkommunion, Firmung, Jugendgruppe, -band, -gottesdienst und -freizeiten. Nur Messdiener war ich nie.) folgte eine eher lethargische Phase während und nach der Ausbildung. Nach einer „schwer esoterische Zeit“ ging es in eine lange Pause. Beruf und Familie forderten Ihren zeitlichen Tribut. Das geistliche Leben trat zurück.

Ein neuer Blick

In einer Krise fand ich im Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede die ersten Bücher des Franziskaners Richard Rohr und wählte den christlichen Protagonisten der amerikanischen Männerbewegung zu meinem geistlichen Mentor. Einige Jahre später bekam ich in meinem beruflichen Umfeld Kontakt zu einem Freimaurer, der mich vorbereitete und mich schließlich zur Aufnahme in eine Loge des christlichen Freimaurerordens vorschlug. Im September 2004 wurde ich schließlich in Hamburg in eine Johannisloge der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland aufgenommen.

Unter Gleichgesinnten

Ich wurde Sekretär, dann Redner der Loge, später Redner einer anderen Ordensabteilung, der sogenannten Andreasloge, 2014 wählten mich deren Brüder zum Vorsitzenden. Drei Jahre später wurde ich Redner des sogenannten Ordenskapitels. Ich war unter Gleichgesinnten angekommen. Parallel blieb ich der Männerbewegung treu und wurde 2016 in Österreich nach dem Ritual von Richard Rohr (MROP / Mens Rites of Passage) initiiert. 

Mein Weg

Als MALE (Man As Learner and Elder) und als Freimaurer helfe ich seit dem den Männern in meiner Umgebung als Mentor und durch mein Beispiel, ihre Kraft und Talente zu nutzen und friedvoll aber effektiv einzusetzen. Ich bekenne mich zu meinem christlichen Glauben, den ich dogmenfrei und integrativ lebe, praktiziere täglich das sogenannte  Herzensgebet (Komtempaltives Gebet) und bin Mitglied einer Männergruppe, die sich an den Prinzipien Richards Rohrs orientiert.

Alles ist eins

Die Kombination von Männerbewegung uind Freimaurerei mag ungewöhnlich erscheinen, für mich ist sie Zeichen der All-Einheit: Ich verbinde hier nicht das Beste aus zwei Welten. Alles ist eins, auch wenn es andere Namen trägt. Die MROP ist der rustikaler Zugang zum spirituellen Kern des Mannes, die Freimaurerei der sanftere. Beides ist möglich auch in einem Mann. Der bin ich.
Ich lade alle ein, mich auf diesem Weg zu begleiten. Anregungen und Fragen schickt Ihr bitte an akono@perspektive-mannsein.de.

Pace e bene, Stefan

Gewalt in der Partnerschaft

Die toxische Beziehung › Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann seine Frau zu töten. Jeden dritten Tag gelingt es einem Mann. 2019 wurden rund 141 800 Menschen in Deutschland Opfer von Gewalt in der Partnerschaft - und das sind nur die angezeigten Fälle.Viele Opfer - Männer und Frauen - 

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Wenn mir was vom Fenster fällt

Vertrauen lernen › Auf dem Weg zur Einheit, zum Einssein stehst Du Dir oft selbst im Weg. Statt auf Deine Kraft und Deine Talente zu vertrauen, meinst Du, alles neu, alles größer und schöner denken und planen zu müssen.Du konstruierst neue Welten und legst Dir dafür selbst Ketten an: Du

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Literatur: Ganz Da

Einfach und kontemplativ leben… ...ist schwer. Das weiß der deutschstämmige Franziskaner-Pater Richard Rohr aus jahrelanger Erfahrung. Deshalb will er den Leser in seinem 136 Seiten-Buch sanft auf dem Weg der Kontemplation, diesem Leben aus der Mitte, begleiten. Dabei beschränkt sich sein Begriff von Kontemplation nicht auf die Gebetspraxis des Kontemplativen

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Freimaurer und Religion

Großes Streitpotential Freimaurern haftet oft etwas Geheimnisvolles an. Hinzu kommen die vielen Titel und die Ehrbezeugungen im Tempel, die vielfach missdeutet werden und dazu einladen, dass sich manch Bruder selbst überhöht und als etwas Besonders sieht. Doch egal ob Logenmeister oder einfacher Bruder, als Freimaurer bin ich ein stinknormaler Mensch.

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