Mannwerden

Kein Mann wird als Mann geboren

Ein Junge wird von Männern zum Mann gemacht. Damit will ich die Leistung der Mütter bei der Erziehung auf keinen Fall schmälern.
Ihr Anteil am Mannwerden ist ebenfalls unverzichtbar. Es ist sogar unabdingbar. Die typischen männlichen Verhaltensweisen, Muster und das sogenannte Behavior können aber nur von Mann zu Mann weitergegeben werden.

Früher übernahmen alle Männer eines Dorfes oder die Ältesten einer Familie die Verantwortung dafür, dass die Jungen den Übergang von der einen in die andere Lebensphase meisterten. Doch die Überbetonung der Individualität, die (berufsbedingte) Abwesenheit der Männer in den Familien und der ökonomische Druck zerstörten diese Tradition. Die Folge: Viele Männer haben ein gestörtes Verhältnis zu ihren Vätern oder Söhnen. Das beeinträchtigt wiederum ihr Verhältnis zu ihren Partnerinnen oder Partnern aber auch zu Gott. Der Gesellschaft fehlen dadurch authentische Männer, die sich ihrer Rolle und positiven Stärke bewusst sind und sie kraftvoll leben können.

Alleine geht es nicht

Rituale schaffen den Übergang. Aus diesem wissen heraus gibt es seit einigen Jahren eine Renaissance der Übergangsrituale, der sogenannten Initiation. Die Prominentesten sind Aufnahmerituale der Freimaurerlogen, die sogenannte Visionsuchen und die MROP (Men’s Rites of Passage). Letztere wurde hat der amerikanischen Franziskanerpater Richard Rohr entwickelt. Sie gibt es in zwei Versionen: einmal für jungen Männer zwischen 20 und 28 Jahren (Young Men’s Rites of Passage, YMROP) und für Männer ab etwa 45 Jahren (MROP).

Viele Wege führen zum Ziel

Nicht jedes Ritual ist jedermanns Sache. Deshalb wird AKONO – Perspektive Mannsein Dir   verschiedene Rituale vorstellen, mit denen der Übergang von einem Lebensabschnitt in den nächsten gelingen kann. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, gehe Deinen Weg. Keiner kann ihn für Dich gehen. Wilkommen auf der spannenden Reise Deines Lebens.

Mannwerden – Mannsein

Moritz' Brief „Mann sein, was bedeutet das für dich?“ fragte ich vor einiger Zeit Moritz, den Sohn eines verstorbenen Kollegen. Ich hatte Ihn in den Wochen vor dem Tod seines Vaters näher kennengelernt. Wir  sind in Verbindung geblieben und sprechen regelmäßig über „Gott und die Welt“ also auch über unsere

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Literatur: Sei kein Mann

In der Ära von Trump, #MeToo und Attentätern wie in Halle oder Hanau ist Männlichkeit für viele kein positiver Begriff mehr. Der Aktivist JJ Bola, geboren in Kinshasa im Kongo, Autor und Aktivist, floh mit sechs Jahren dank diplomatischer Verbindungen seines Großvaters mit seiner Familie nach London, wuchs dort in

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Literatur: Freimaurer

Erfolgreiches Netzwerk › Freimaurer - um den noch immer vorwiegend aus Männern bestehenden Bund ranken sich unterschiedlichste Berichte. Sie reichen von harmlosen Erzählungen über alte, sogenannte Verräterschriften und obskure Fernseh-dokumentationen bis hin zu wirren Verschwörungstheorien. Selten jedoch geben diese Geschichten einen echten Einblick in die Arbeit und das Wirken des

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